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EasyCash Selbstauskunft

14. Oktober 2010

Der Zahlungsabwickler EasyCash GmbH wickelt im Auftrag von Händlern Zahlungen per EC-Karte ab. Eine Sperrkartei mit 2,7 Millionen Einträgen sorgt bei EasyCash für die Empfehlung an Händler, bestimmte Kunden statt per Lastschrift mit PIN Zahlen zu lassen.

Kurz nach dem Start unseres Dienstes hat uns EasyCash am 26.04.2010 mitgeteilt, dass lediglich Bonitäts-Informationen zusammen mit der Bankverbindung gespeichert würden. Eine Auskunft wäre daher nur möglich, wenn man die eigene Bankverbindung nachweise. Aus diesem Grund haben wir EasyCash aus der Liste möglicher Empfänger wieder entfernt.

Gestern brachte der NDR nun einen besorgniserregenden Bericht über die easycash-Tochter „Easycash Loyalty Solutions“. Diese soll die Daten von „etwa 14 Millionen Verbrauchern“ für die Ermittlung der Bonität von EC-Karten für EasyCash verwenden. Die Daten sollen nicht nur Bankverbindung, sondern auch Namen, Anschrift, Beruf und Geburtsdatum umfassen. Darüber hinaus sollen sogar Bewegungsprofile zum Verkauf angeboten werden – zu 5000 € pro 1000 Datensätzen.

Es ist also höchste Zeit für eine Selbstauskunft bei der Easycash-Tochter 😉

[Update] Der Hamburger Datenschutzbeauftrage gibt Entwarnung: Es habe zwar Überlegungen seitens EasyCash über einen solchen Abgleich gegeben, doch seien diese nie umgesetzt worden.

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  1. 14. Oktober 2010, 15:06 | #1

    Da hatte man solche Angst vor der totalen Überwachung durch die eigene Regierung und nun muss ich befürchten, dass wenn gerade Werbung läuft mein Fernseher mehr über mich weiß als meine Katze.

Kommentare sind geschlossen
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