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Paypal möchte Lieferadresse für Spenden

17. Januar 2012

Bisher waren wir froh, von Ärger mit PayPal verschont zu bleiben, von dem andere so erzählen – bis zum heutige Tage. Paypal behält gerade eine Spende über 5 € ein. In der allgemein gehaltenen E-Mail wird kein Wort über den Grund verloren:

Wir haben Grund zur Annahme, dass Sie eine vom Absender nicht autorisierte Zahlung erhalten haben. […] Wir empfehlen Ihnen, den Artikel nicht zu versenden, bis die Untersuchung abgeschlossen ist. Falls Sie die Ware schon versandt haben, loggen Sie sich bitte ein und teilen uns mit, wann Sie dies getan haben. […] Wir werden den betreffenden Betrag vorübergehend einbehalten, bis die Untersuchung abgeschlossen ist. Das bedeutet, der Betrag wird negativ in Ihrem PayPal-Konto angezeigt, und Sie können vorübergehend nicht darüber verfügen.

Obwohl es sich bei der Überweisung ausdrücklich um eine Spende handelt, ist Paypal der Meinung, dass wir eine Ware versenden wollen, zu der selbstverständlich auch eine Lieferanschrift gehört.

Man darf gespannt sein, ob sich PayPal damit zufrieden gibt.

Update vom 27.01.2012

Paypal hat den Betrag heute ohne Angabe von Gründen zurückgebucht:

Wir haben unsere Untersuchungen zur unten genannten Transaktion abgeschlossen.

Wir haben das Geld an den Inhaber des PayPal-Kontos zurückgesendet, und Ihr Konto wird mit dem Transaktionsbetrag belastet.

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So vermeiden Sie riskante Transaktionen
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* Achten Sie auf abweichende Adressdaten:
Es ist ganz normal, dass Lieferadresse und Rechnungsadresse voneinander abweichen. In einigen Fällen kann dies jedoch ein Anzeichen für Betrug sein. Beispielsweise ist eine Rechnungsadresse in einem Land und eine Lieferadresse in einem anderen für einen wertvollen Artikel möglicherweise verdächtig.

* Seien Sie misstrauisch bei ungewöhnlichen Wünschen des Kunden wie beispielsweise:
– Sofortige Lieferung um jeden Preis
– Teilzahlungen über mehrere PayPal-Konten
– Keine vollständige Bezahlung

DAS ist Service, den man von einer Bank erwartet!

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  1. Nelson
    17. Januar 2012, 18:09 | #1

    Ihr wart gewarnt — HA HA !!!

  2. Super Sache
    17. Januar 2012, 20:56 | #2

    Typisch Paypal….
    Ihr habt doch sicherlich noch ein normales „Geschäftskonto“ auf das Spendewillige sicherlich per Überweisung ebenso spenden können.
    LG

  3. McPenguin
    18. Januar 2012, 11:16 | #3

    das war meine …..
    Tut mir leid 😉

  4. Super Sache
    25. Januar 2012, 12:14 | #4

    Wäre nett, wenn ihr uns den Stand der Dinge mitteilen würdet.
    LG

  5. Julian
    25. Januar 2012, 16:15 | #5

    Acht Tage nach Eröffnung des Verfahrens durch Paypal lautet der Status noch unverändert „Prüfung durch PayPal“. Es entsteht schon der Eindruck, dass Paypal an einer Klärung überhaupt nicht interessiert ist.
    Unser Geschäftskonto geben wir für Spenden nicht frei, weil die Verbuchung mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden wäre.

  6. Leo
    8. Februar 2012, 14:34 | #6

    würde auch gerne spenden. paypal habe ich aus gutem grund nicht!
    gruß
    l.g.

  7. Radschik
    8. Februar 2012, 15:20 | #7

    Was ist so schwer daran ein 2. Konto für Spenden zu eröffnen? Der Verwaltungsaufwand dürfte sich nicht viel von dem für das PayPal-Geld unterscheiden.

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