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App für iOS ab heute kostenpflichtig

21. Mai 2012

Liebe Nutzer von Selbstauskunft, ab heute bieten wir die App für iPhone, iPod touch und iPad für einen Preis von 0.79 € an. Mehrere Dinge haben uns dazu bewogen die App von nun an kostenpflichtig anzubieten. Hier eine kurze Erläuterung der Hintergründe:

  1. Wir werden immer und immer wieder gefragt, warum wir den Dienst kostenlos anbieten. Die Argumente die dafür sprechen sind jedoch offensichtlich nicht überzeugend genug gewesen, als dass die Fragen aufhören würden. Immer wieder wird daher versucht uns vorzuwerfen, wir würden das Ganze nur deshalb kostenlos anbieten, weil wir die Nutzerdaten meistbietend verkaufen. Wir haben mehrfach dargelegt, dass wir keinerlei Interesse an den Daten haben und diese zudem nahezu wertlos sind für einen potenziellen Verkauf. Deshalb löschen wir die Daten auch vollautomatisch, wenn jemand den Dienst länger als eineinhalb Jahre nicht nutzt und ermöglichen die sofortige Löschung aus der App heraus.
  2. Wir haben festgestellt, dass einige Nutzer die App lediglich laden (nicht kaufen!), um hinterher in den Reviews mit Schmutz zu werfen. Klar, jeder hat mal einen schlechten Tag und vergreift sich mal im Ton. Die Kommentare in den Apple Reviews sind teilweise hart an der Grenze zur Verleumdung. Oft stammen diese Reviews von Nutzern, die einfach nur ihre schlechte Laune irgendwo loswerden möchten – und zwar kostenlos. Mit der Preisanhebung hoffen wir für diese Sorte Nutzer nicht mehr weiter „attraktiv“ zu sein, denn zum herunterputzen sucht man sich ja in der Regel lieber Schwächere, die sich nicht wehren.
  3. Um für die Zukunft weitere Weichen zu stellen, überlegen wir generell, wie man den Dienst nachhaltig betreiben kann. Zunächst stand die Idee für uns im Vordergrund. Nun rückt aber auch mit steigenden Kosten in den Fokus, wie man das Angebot zukunftssicher machen kann. Dies ist ein weiterer Grund für unsere Entscheidung. Wir möchten ausprobieren, ob ein dauerhaft kostendeckendes Angebot möglich ist.
  4. Nicht zu Letzt sind wir uns sehr sicher, dass die App und die gesamte Lösung einen so deutlichen Vorzug bietet gegenüber der aufwändigen Lösung selber zig Briefe schreiben zu müssen, dass wir denken, dass 0,79 € hier eher ein symbolischer Preis sind für den geleisteten Gegenwert. Man spart sich viel Zeit, Arbeit, nervenden Schriftverkehr und Vieles mehr, dass die Leistung einen Preis durchaus rechtfertigt.

Die vier aufgeführten Gründe haben uns zu der Entscheidung bewogen, Selbstauskunft als App zunächst für iOS kostenpflichtig zu machen. Wir werden zunächst einen Testzeitraum abwarten und sehen, wie sich diese Entscheidung auswirkt. Danach werden wir dann unsere Entscheidung entweder revidieren oder vereinheitlichen für das Gesamtangebot.

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  1. JEH
    22. Mai 2012, 08:49 | #1

    sollte die App kostenpflichtig werden, so wird sie von mir gelöscht.
    mehr als zwei oder drei mal habe ich sie nicht genutzt, da sie einfach (für mich) unpraktisch ist.

    was nutzt eine app, die man nicht nutzt?!? über den pc oder auch übers smartphone kann man ja ebenso gut seine daten verwalten.

  2. 22. Mai 2012, 09:17 | #2

    Hi,
    ich kann den Schritt durchaus verstehen und nachvollziehen, muss aber auch sagen, dass ich euren (Web-)Dienst nicht mehr nutzen würde, wenn ihr diesen kostenpflichtig macht.
    Das hat weniger etwas damit zu tun, dass ich es euch nicht gönne, sondern vielmehr damit zu tun, dass ich einen solchen Dienst eben NICHT in Verpflechtung mit kommerziellen Interessen sehen möchte.
    Ich bin mir sicher, dass man für den Dienst Unterstützer gewinnen könnte, die bereits wären den Dienst in Form eines Vereins weiter zu führen. Dies nun aber unter rein kommerziellem Charakter zu tun, finde ich den genau falschen Schritt und vor allem auch ein fatales Signal.

    Bitte überlegt euch das noch einmal genau.

    VG
    André

  3. Robert
    24. Mai 2012, 14:54 | #3

    Aber gespendet haste auch noch nix, Andre oder? Das sind mir die Richtigen…

  4. Vankog
    29. Mai 2012, 18:46 | #4

    Kostenpflichtig würde ich die App auch nicht mehr nutzen. Ich kaufe gerne Apps, wenn ich sie gerne nutze, aber für eure App habe bisher noch keine Verwendung gehabt. (Android)

    Allgemein würde ich den Service wohl auch nicht mehr nutzen, wenn er einen Bezahlzwang hat.
    Überlegt euch doch stattdessen ein gutes Fremium-Modell. Leute, die Spenden, bekommen vlt. gewisse Features freigeschaltet. Da bin ich eher bereit für zu bezahlen als pauschal Geld zu verlangen.

  5. Guido
    14. Juni 2012, 06:50 | #5

    79ct finde ich mehr als angemessen wenn ich mir überlege wieviel Zeit und Geld ich mit Recherchen nach Adressen, Briefeschreiben, faxen, senden per Post, Briefmarken etc. Verbrauchen würde.
    Wer nicht bereit ist diese App mit einem solchen kleinen Betrag zu sponsorn, muss sich dann die Arbeite selbst machen….

    Ich finde die App hervorragend !

  6. Dirk
    6. Juli 2012, 09:28 | #6

    Ich würde es begrüssen, wenn Ihr bei der Android app einen optionalen in-app purchase anbietet. Zusätzlich zum flattr- und Bitcoin-Spendenbutton.

    Auf iOS ist das leider nicht möglich. Gratis-Apps mit flattr werden von Apple aus dem App Store entfernt.

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