Home > Technik > Unser Geschenk zu Pfingsten

Unser Geschenk zu Pfingsten

18. Mai 2013

Mit unserer Hilfe habt ihr seit dem Start von selbstauskunft.net im April 2010 eifrig von eurem Recht auf informationelle Selbstbestimmung Gebrauch gemacht und Selbstauskünfte bei den großen Auskunfteien und zahlreichen weiteren Firmen angefordert. In den vergangenen drei Jahren haben wir über 750.000 Anfragen erfolgreich zugestellt. Für euer Vertrauen, das positive Feedback und die vielen Verbesserungsvorschläge möchten wir uns vielmals bedanken!

Während ein großer Teil der Anfragen zufriedenstellend beantwortet wurde, verbleibt leider auch ein erheblicher Anteil unbeantwortet. In machen Fällen wird die Auskunft auch nur gegen die Zusendung einer Ausweiskopie gegeben. Nur wenige von euch haben die Zeit und Motivation, Mahnungen zu schreiben und möglicherweise als letzten Schritt eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Wir haben die vergangenen Wochen hart daran gearbeitet, weitere Probleme für euch zu lösen und Selbstauskunft.net noch komfortabler zu gestalten. Wenn die Zustellung eines Faxes fehlgeschlagen ist, könnt ihr die Anfrage nun selbst an eine alternative Faxnummer senden. Unsere Ausweiskopie-App für iOS hilft euch beim Erstellen einer geschwärzten Ausweiskopie. Im nächsten Release der Selbstauskunft-App für iOS wird es möglich sein die Ausweiskopien direkt zu versenden und auch die Android-App wird bald um diese Funktion erweitert.

Heute gibt es eine weitere Neuerung für euch: Wenn eine Anfrage 30 Tage nach Versand noch nicht beantwortet wurde, könnt ihr ganz einfach per Klick eine Mahnung mit Fristsetzung und Androhung rechtlicher Schritte hinterherschicken:

mahnung-1

Und schon habt ihr eine Mahnung erstellt, welche im Verlauf der Anfrage angezeigt wird:

mahnung-2

Über den kleinen Dropdown-Pfeil neben „Mahnung erstellen“ könnt ihr euch eine Vorschau der Mahnung anzeigen lassen.

Wir wünschen frohe Pfingsten!

 

KategorienTechnik Tags:
  1. Alex
    19. Mai 2013, 09:15 | #1

    Gefällt mir! 😉

  2. tara
    19. Mai 2013, 11:49 | #2

    Sehr schön!
    Habe bei mir allerdings folgendes festgestellt: auch bereits beantwortete Anfragen wurden auf den Status (offen) gestellt. Außerdem wird das Antwortdatum nicht links neben dem Eintrag über Antworten angezeigt, sondern das Datum, an dem der Eintrag über eine Antwort erstellt wurde. Das ist ein wenig verwirrend.
    Ansonsten ist die Mahnungsfunktion eine tolle Sache! 🙂

  3. Julian
    19. Mai 2013, 13:13 | #3

    @tara
    Vielen Dank den Hinweis. Die Beantworteten Anfragen sollten jetzt „erledigt“ sein und es wird das Antwortdatum angezeigt. Außerdem ist es jetzt möglich, eine Anfrage selbst als „erledigt“ zu markieren.

  4. tara
    23. Mai 2013, 20:21 | #4

    @Julian
    Super Sache, dankeschön!

    Eine weitere Frage: Die Suchfunktion lädt bei mir endlos. Welche Blocker muss ich auf eurer Seite deaktivieren (nutze Adblockplus, Ghostery und Noscript), um die Suchfunktion nutzen zu können? (Die Maske, in der ich Unternehmen suchen kann, meine ich.)

  5. Julian
    27. Mai 2013, 22:21 | #5

    Im JavaScript für die Suche hat sich leider ein Fehler versteckt, den ich gerade behoben habe. Es sollte nun funktionieren – auch mit deinen Plugins.

  6. tara
    2. Juni 2013, 13:12 | #6

    Danke, werde ich gleich mal testen!

  7. tara
    19. Juni 2013, 20:12 | #7

    Hi. Eine rechtliche Frage hätte ich da mal. Eine Datensammelkrakenfirma hat mich in einem Brief darauf hingewiesen, dass ich, wenn ich nochmals innerhalb von 12 Monaten eine Anfrage stelle, 20 Euro zu zahlen habe. Ist es rechtlich zulässig, bei der nächsten Anfrage innerhalb von 12 Monaten ohne weitere Warnung 20 Euro in Rechnung zu stellen? Könntet ihr hierzu etwas in Erfahrung bringen und einen Blogpost verfassen? Interessiert mit Sicherheit auch andere!

  8. Malte
    25. Juli 2013, 14:13 | #8

    Verpflichtet zu einer kostenlosen Auskunft sind sie in der Tat nur alle 12 Monate. Das sie dir die 20 Euro automatisch mit einer hier generierten Abfrage in Rechnung stellen dürfen glaube ich jedoch nicht, denn in dem Fax heißt es „unentgeltlich um Auskunft“.
    In dem Fall liegt keine kongruente Willenserklärung vor, es kommt zu keinem Vertragsschluss und deshalb kann es zu keinem Schuldverhältnis kommen.
    Wenn du eine Zahlungsaufforderung bekommen solltest, kann es sich dabei nur um ein Angebot handeln, das du nicht annehmen musst.

    (Dies ist keine Rechtsberatung, nur meine persönliche Meinung)

Kommentare sind geschlossen
Powered by: Digineo - Web-Entwicklung in Ruby On Rails und PHP