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Die Zukunft von Selbstauskunft.net

14. Juli 2013

Das unbebrochene Interesse an Selbstauskunft.net hat uns nun aufgrund der hohen Kosten vor die schwere Wahl gestellt, entweder unseren Dienst komplett einzustellen oder den Versuch zu wagen, bestimmte Dienste nur noch als Teil eines kostenpflichten Tarifs anzubieten. Weil wir in den vergangenen drei Jahren sehr viel Arbeit in Selbstauskunft.net gesteckt haben und wir glauben, dass ein solcher Dienst von großen Wert für viele Menschen ist, haben wir uns für die Einführung eines kostenpflichtigen Tarifs entschieden. Im kostenlosen Tarif beschränken wir daher Fax-Versand auf 3 Anfragen pro Kalenderjahr. Mit dem kostenpflichtigen „Datenschutz-Komplett“-Tarif können die folgenden zusätzlichen Leistungen genutzt werden:

  • Unbeschränkter Fax-Versand
  • Versand der Ausweiskopie
  • Sendeberichte für Faxe (versendet nach dem 21. Mai 2013)
  • Unbeschränkte Archivierung der Anfragen

Der kostenpflichtige Tarif kostet bei Bezahlung per Paypal oder Lastschrift 4,95 € für 30 Tage, oder monatlich 0,99 € bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Wir hoffen nun, durch die zusätzlichen Einnahmen zumindest einen Teil der Kosten für Support, Server, Faxversand, Pflege und Weiterentwicklung der Software decken zu können. Für den Fall, dass das Angebot gut angenommen wird, haben wir schon die folgenden Erweiterungen in Planung:

  • Datenkorrektur
  • Datenlöschung
  • Widerspruch gegen Datenweitergabe (Listenprivileg)
  • Anfrage bei Einwohnermeldeämtern
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  1. Julian Beier
    16. Juli 2013, 00:21 | #1

    Hallo,
    ingesamt gute Änderung, bin schon auf die weiteren Funktionen gespannt!
    Das einzige, was mich noch stört, ist die automatische Sperrung ab einer bestimmten Anfragenanzahl. Muss das immer noch sein, v.a. bei bezahlten Kontos („Unbeschränkter Fax-Versand“)?
    Die weiteren Hürden gegen automatische „Spam-Anfragen“ sollten eigentlich ausreichen.
    MfG

  2. Julian
    23. Juli 2013, 17:55 | #2

    @Julian Beier
    Darauf wollen wir uns leider noch nicht verlassen. Wir müssen uns gegen missbräucliche Anfragen schützen, weil wir sonst Ärger mit den betroffenen Unternehmen bekommen. Auch wenn ein Nutzer bereit ist für unseren Dienst zu zahlen. Wenn uns ein Nutzer ausreichend begründet, weshalb er so viele Anfragen stellt, dann setzen wir das Limit für ihn hoch.

  3. tara
    23. Juli 2013, 18:25 | #3

    @Julian

    Ab wievielen Anfragen wird man denn gesperrt? Ich hatte schon mal eine Sperre drin, dann habt ihr trotzdem nach Rücksprache mit dem Support den Versand ermöglicht.
    Da in Zukunft nur noch dreimal pro Jahr ein Versand möglich ist, möchte ich gerne alle Auskunfteien auf einmal anschreiben können (einmalig) und noch 2 Versanddaten in Reserve haben. Wo kann ich das beantragen?

  4. Dieter
    23. Juli 2013, 20:53 | #4

    Jetzt kassiert selbstauskunft.net auch ab.
    Man will auch mit Daten Kohle machen. Keinen Deut besser als die Datenhändler!!

  5. 24. Juli 2013, 14:57 | #5

    @Dieter
    Das ist doch quatsch! Wo bitte kassiert hier jemand ab?
    Es steht jedem frei den Dienst weiterhin kostenfrei zu nutzen.
    Auch werden keine privaten Daten weiter gegeben.
    Der Hinweis ist also inkorrekt.

  6. tara
    27. Juli 2013, 09:11 | #6

    AndréG :
    @Dieter
    Das ist doch quatsch! Wo bitte kassiert hier jemand ab?
    Es steht jedem frei den Dienst weiterhin kostenfrei zu nutzen.
    Auch werden keine privaten Daten weiter gegeben.
    Der Hinweis ist also inkorrekt.

    Naja, jetzt steht die Infrastruktur, die Nutzer haben genügend Betatesting betrieben, jetzt kann Geld verlangt werden. Ich würde ja auch bezahlen, allerdings möchte ich bei dem Argument „Server kosten“ doch gerne mal eine Bilanz sehen. Wieviel kostet der Dienst und wieviel wird eingenommen? Transparenz oder Gewinn machen wollen? Wäre nicht die erste Firma, die nach Erreichen einer kritischen Usermasse plötzlich Gewinn sehen will. Hier wäre es ein wenig schade, da doch sehr mit dem „guten Zweck“ argumentiert wurde.
    Kostenlos können nur noch 3 Auskünfte pro Jahr versendet werden, insofern ist der Dienst nicht wirklich weiter kostenfrei nutzbar.

  7. tara
    27. Juli 2013, 09:14 | #7

    Warum werden denn die Kommentare hier auf einmal moderiert, zeitgleich mit der Einführung der Kostenpflichtigkeit? War doch früher auch nicht so!

  8. Julian
    29. Juli 2013, 14:47 | #8

    Kommentare werden nur sofort veröffentlicht, sofern sie nicht mehr als einen Link enthalten. Das hilft gegen 99% der Spam-Kommentare. In deinem Fall hat die Antwort leider zwei Links (Links zum vorherigen Eintrag) enthalten und musste manuell freigeschaltet werden.

  9. Julian
    29. Juli 2013, 15:02 | #9

    Insgesamt hat Selbstauskunft.net uns bisher einen höheren fünfstelligen Betrag gekostet. Der größte Teil davon entfällt auf Personalkosten zur Pflege/Weiterentwicklung der Software, zum Betrieb der Infrastruktur und für den Support. Rund 5000 € hat uns außerdem die Klage einer Mieterauskunft gekostet. Obwohl wir Prozess in der letzten Instanz gewonnen haben, bleiben wir auf den Verfahrenskosten wegen Zahlungsunfähigkeit sitzen. Von einem Gewinn sind wir weit entfernt. Das kostenpflichtige Angebot deckt die laufenden Kosten zumindest teilweise und wir können den Dienst auf absehbare Zeit weiter betreiben.

  10. Kathleen
    30. August 2013, 13:00 | #10

    Habe mich heute erst angemeldet und war zwar erst etwas überrascht, dass es nun doch Geld kostet. Aber ich finde 0,99 Euro monatlich nicht zuviel verlangt, da ich mir eine Menge Arbeit und auch Briefmarken spare. Und nun heißt es warten auf Antwort. 🙂

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